T 1: beyerdynamic lässt die Muskeln spielen: Der Premiumkopfhörer T 1 schafft deutlich mehr Schalldruck durch neuentwickelte Hochleistungs-Antriebe T1

03. September 2009

Hört man das Wort Tesla, denkt man derzeit an den vollständig elektrisch betriebenen, zweisitzigen Sportwagen von Tesla Motors. Doch nur wenige wissen, dass die nach Elektro-Ingenieur Nikola Tesla benannte Maßeinheit für magnetische Feldstärke auch für die Antriebskraft bei Kopfhörern steht.

Der Vergleich mit dem antrittsstarken Flitzer aus den USA bietet sich bei dem High End-Kopfhörer T 1, der in Kürze auf der Funkausstellung in Berlin präsentiert wird, durchaus an: Die von Grund auf neu konstruierten Schallwandler, die im Topmodell des Heilbronner Audiospezialisten beyerdynamic Premiere feiern, erreichen eine extrem hohe Antriebsleistung von über einem Tesla. Das ist ungefähr doppelt so viel wie normale Kopfhörer-Wandlersysteme erzielen.

Das Ergebnis: Die Membranspule kann extrem filigran ausfallen und erreicht trotzdem einen hohen Wirkungsgrad. Somit gibt der T 1 jede Nuance mit äußerster Präzision wieder und klingt absolut transparent, räumlich und verzerrungsfrei.

Als Flaggschiff des beyerdynamic-Premiumline-Programms wird jeder Hörer einzeln von Hand in Heilbronn gefertigt. Zusammen mit dem Kopfhörer-Verstärker A 1 bildet der T 1 ein Dream Team für Hifi-Enthusiasten.

Die Technik im Einzelnen:

Mit den radikal umkonstruierten Antriebsmagneten hängen die hauchdünnen Folien-Membranen in der Impulsverarbeitung ihre Artgenossen genauso mühelos ab wie der Tesla Roadster. Der lässt auf der Straße nicht nur andere Elektrovehikel, sondern auch die meisten Benziner stehen. Doch anders als der Strom-Flitzer, der in der Höchstgeschwindigkeit gewisse Limits hat, kann der neue, besonders hochwertig ausgeführte beyerdynamic Top-Kopfhörer sogar fast doppelt so laut spielen wie herkömmliche Kopfhörer. Und auch der Wirkungsgrad verbessert sich deutlich. Damit bietet der neue High End-Hörer mehr Leistungsreserven für dynamischen, unverzerrten Klang und wandelt das elektrische Signal kompromisslos in Schallschwingungen. Besucher der Internationalen Funkausstellung, wo der T 1 in Kürze Weltpremiere feiert, dürfen sich gefasst machen auf einen besonders luftigen und detailreichen Klang mit außergewöhnlicher Fein- und Impulsdynamik.

Für die Ingenieure bedeutete es Schwerstarbeit, diese Ziele mit einer für beyerdynamic typischen besonders leichten 600-Ohm-Spule zu erreichen, die mit ihrer geringen Masse eine perfekte Impulstreue ermöglicht. Herkömmliche, besonders filigran ausgeführte Antriebe leiden gewöhnlich unter einem niedrigen Wirkungsgrad. Daher können sie gerade an schwachbrüstigen Kopfhörerausgängen auch nicht so laut spielen, wie die wegen des MP3-Trends derzeit weit verbreiteten 32-Ohm-Hörer. Dennoch steigerten die Entwickler durch völlige Neukonstruktion des Antriebs nicht nur den Wirkungsgrad. Sogar die Maximallautstärke erhöht sich gegenüber den bisherigen 600-Ohm-Modellen um beachtliche 7 Dezibel.

Möglich wurde dieser Kunstgriff durch ein neues Magnetsystem. Bisher saß der Neodym-Magnet im Zentrum der Spule, was seine Größe bei flacher Bauweise der Kapseln sehr einschränkte.

Die Entwickler verlagerten den Magneten nun in einen Ring rund um die Spule und konnten somit die magnetische Flussdichte mehr als verdoppeln auf ca. 1,2 Tesla. Dabei wäre schon allein das Überschreiten der magischen Grenze von einem Tesla für einen Kopfhörer ein vorzüglicher Wert.

Gleichzeitig ermöglicht der neue Aufbau des Magnetsystems eine zentrale Belüftungsbohrung durch den Polkern, um klangverfälschende Resonanzen und Auslöschungen zu verhindern.

Die Membran wurde ebenfalls neu entwickelt. Sie besteht aus zweilagiger Compound-Folie. Das Material macht trotz geringem Gewicht eine hohe innere Dämpfung von Partialschwingungen möglich und trägt damit zum transparenten, feinzeichnenden und verzerrungsfreien Klang des T 1 bei.

Für bessere Vorne-Ortung der imaginären Hörbühne und zur Steigerung der Außer-Kopf-Lokalisation der gesamten Wiedergabe winkelten die beyerdynamic-Ingenieure die Hörkapseln ab - die Schallwand folgt der Kontur der menschlichen Ohrmuschel. Dadurch findet der individuelle akustische „Fingerabdruck“ des Trägers stärkere Berücksichtigung als bei Schallwandlern, die direkt auf den Ohren sitzen und in den Gehörkanal zielen. Der Höreindruck, der auf diese Weise mit dem neuen Flaggschiff des Heilbronner Traditions-unternehmens in der Räumlichkeit erzielt wird, entspricht eher dem von Lautsprechern – freilich ohne die grundsätzlichen Vorteile von Kopfhörern, nämlich feinere Auflösung und Detailwiedergabe, aufzugeben.

Weitere Klangfortschritte verspricht das hochwertige symmetrische 6-Pol-Kabel. Es besitzt zwei identische, parallel geführte Doppeladern plus zwei separate Abschirmungen. Dadurch sinkt die Kabelkapazität bei gleichzeitig größerer Immunität gegen Störfelder und Übersprechen. Das Resultat: Vom ursprünglichen Signal kommt mehr am Hörer an.

Das Gehäuse entspricht ebenfalls höchsten Ansprüchen. Die offenen, durch elegante Metallgitter abgedeckten Ohrmuscheln wurden unter Verwendung von Acoustexx, einem hochwertigen Akustikgewebe, gegen störende Schallreflexionen bedämpft und gleichzeitig vor Feuchtigkeit geschützt. Wie bei allen Premium-Produkten von beyerdynamic steht hinter dem neuen T 1 hoch qualifizierte Handarbeit, die auch im Zeitalter der Globalisierung weiterhin am Stammsitz Heilbronn stattfindet. So kann es sich der Heilbronner Hersteller leisten, die Wandlersysteme paarweise von Hand zu selektieren und damit nicht nur höchste Fertigungsqualität, sondern auch hörbar bessere Kanalgleichheit zwischen links und rechts garantieren.

Internationale Funkausstellung (IFA), Berlin:
4. bis 9. September 2009; Halle 1.2, Stand 102.

Ab Dezember 2009 im Handel.
Unverbindliche Preisempfehlung: 890,- Euro

Bezugsquelle:
Im qualifizierten Fachhandel und im beyerdynamic Online-Shop: www.beyerdynamic.de/shop

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hinkel[at]beyerdynamic.de
www.beyerdynamic.de

T 1

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Tesla Technologie

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Symmetrische Verdrahtung des Schallwandlers

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Erlebbare Materielien

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Vergoldeter Klinkenstecker

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Anwendung

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