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FAQ´s Mikrofone.

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Suchen Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQ).

 

Welche Mikrofonarten gibt es und wofür sind sie gut?

Bitte lesen Sie dazu unsere Übersicht über die gängigen Mikrofonarten.

 

 

Was ist ein Poppschutz?

Ein Popp- oder auch Windschutz schützt Mikrofone vor Luftströmungen, die beim Sprechen, vor allem bei stimmlosen Konsonanten (wie „P“, „T“, „S“ oder „F“), oder im Freien auftreten. Verwendet werden Schaumstoff- oder Fellüberzüge sowie in Tonstudios auch Poppschirme aus feinmaschigem Gewebe. Viele Mikrofone haben zum Schutz der Membran einen fest installierten Korb aus Metall- und Gazegeflecht, der auch Wind in Grenzen abhält. Bei Studiomikrofonen dient der Poppschutz hauptsächlich dazu, die beim Sprechen und Singen entstehende Feuchtigkeit und das Kondensat von der empfindlichen Kondensatormembran fernzuhalten.

 

Unterschiede zwischen beyerdynamic M 201 N, M 201 N (C) und dem aktuellen M 201 TG

Prinzipiell sind das die gleichen Mikrofone, sie unterscheiden sich im Alter und dem Anschlussstecker: die Urversion aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war das M 201 N („N“ für „niederohmig“, damals musste das noch erwähnt werden) mit dreipoligem DIN-Stecker. Kurz darauf gab es eine Variante namens M 201 N (C), wobei das „(C)“ für „Cannon“, den Erfinder des XLR-Steckers stand. Diese beiden Versionen konnten ineinander umgebaut werden, deswegen saß der jeweilige Stecker in einer Schraubhülse, die hinten ein wenig aus dem Mikrofonschaft herausschaute. Mit der Zeit wurde die DIN-Variante ein- und in den 80er Jahren die sogenannte „Tour Group“ Mikrofon-Serie vorgestellt, in die das Mikrofon dann als M 201 TG integriert wurde. Inzwischen endet auch der XLR Stecker bündig mit dem Mikrofonschaft. Abgesehen davon bauen wir das M 201 seit vielen Jahren technisch nahezu unverändert.

Unterschiede beyerdynamic MCE 86 II, MCE 86 S II und MCE 86 S II CAM

- Das MCE 86 II kann ausschließlich mit Phantomspeisung betrieben werden. Diese Speisung liefert Ihre Cam, also benötigen Sie kein Mikrofon mit Batteriespeisung.
- Das MCE 86 S II ist das selbe Mikrofon mit einer Möglichkeit, das Mikrofon auch mittels einer 1,5 Volt Mignon Batterie zu speisen.
- Das MCE 86 S II CAM ist lediglich eine Kameravariante des MCE 86 S II (ebenfalls mit der Möglichkeit des Batteriebetriebs) mit entsprechendem Zubehör wie elastische Kamerahalterung EA 86, einem Adapterkabel auf 3,5 mm Klinkenstecker und Windschutz WS 716.

Wie wird die Kapsel des CK 930 T-Sets positioniert?

Beispielsweise mittig auf einer Tischplatte stehend, kann das CK 930 im Sprachfrequenzbereich als Grenzflächemikrofon benutzt werden. Dadurch, dass Direktschall und der von der Tischplatte reflektierte Schall nahezu gleichphasig an der Mikrofonkapsel ankommen, ergibt sich ein theoretischer Pegelgewinn von 6dB (praktisch sind es ca. 5dB) gegenueber einer Aufstellung im Freifeld. Der beim CK 930 gewählte Abstand zwischen Mikrofonkapsel und Grenzfläche verbessert signifikant die Rückwärtsdämpfung und verringert damit unter anderem die Gefahr von Rückkopplungen, ist aber auf den für Sprache relevanten Bereich optimiert. Daher sollte die Kapsel nur bei Anwendungen ohne akustisch wirksame Grenzfläche auf die Schallquelle ausgerichtet werden, auf einer Grenzfläche stehend, sollte sie waagerecht positioniert werden.

Wie funktioniert ein dynamisches Mikrofon?

Beim sogenannten Tauchspulenmikrofon wird aufgewickelter Kupferdraht in Form einer Spule an einer beweglich gelagerten Membran befestigt. Diese Spule taucht in den Luftspalt eines unbeweglich montierten Permanentmagneten (daher auch der Name). Bewegt ein Schallsignal die Membran und damit auch die Schwingspule, wird vom umgebenden Magnetfeld eine Wechselspannung in diese Spule induziert, die relativ genau das Audiosignal abbildet. Diese Wechselspannung ist bereits das zwischen den Kontakten 2 und 3 des XLR-Steckers anliegende Ausgangssignal des Mikrofons.

Beim Bändchenmikrofon schwingt an Stelle der Membran/Spuleneinheit ein sehr dünner Aluminiumstreifen, eben dieses namensgebende Bändchen. Dessen Ausgangssignal wird über einen Übertrager an Standardmikrofoneingänge angepasst.

Schadet Phantomspeisung dynamischen Mikrofonen (Tauchspulen- und Bändchenmikros)?

Bei intakten Mikrofonen und symmetrischer Verkabelung nicht! Die Phantomspeisung ist eine Gleichspannung in Höhe von 48V, die an BEIDEN Tonadern des XLR-Steckers (Kontakte 2 und 3) gegenüber dem 0V Potenzial (Kontakt 1, Mikrofongehäuse) anliegt. Damit Strom fließen könnte, müsste es im Mikrofon eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Schwingspulenkontakten (oder beim Bändchenmikrofon der Sekundärwicklung des Übertragers) und dem Mikrofongehäuse geben. Da eine solche Verbindung in dynamischen Mikrofonen bei richtiger Verkabelung nicht existiert, kann kein Strom fließen, also passiert dem Mikrofon nichts. Vorsicht ist allerdings bei historischen Mikrofonen mit teilweise anderen Steckverbindern und abweichender interner Verdrahtung angebracht! Wie in den meisten Mischpult-Bedienungsanleitungen richtig beschrieben, sollten zunächst alle Mikrofone (oder Funkempfänger, DI-Boxen...) verkabelt und erst dann die Phantomspeisung eingeschaltet werden - beim Abbauen entsprechend: erst Ausschalten, dann Entstöpseln.

Was ist der Unterschied zwischen dynamischen und Kondensatormikrofonen?

Die schwingende Einheit eines Tauchspulenmikrofons (also Membran und daran befestigte Schwingspule) hat ein hoeheres Gewicht als ein Bändchen oder die Membranfolie eines Kondensatormikrofons. Diese hoehere Masse in Schwingung zu versetzen (was fuer die Schallwandlung notwendig ist), erfordert mehr Energie vom Schallsignal als für leichtere Bändchen oder Folien. Ausserdem folgt eine schwerere Membran einem komplexen Audiosignal träger als eine leichtere. Was jetzt zunächst wie ein K.O. Kriterium für Tauchspulenmikrofone im Vergleich zu Bändchen- und Kondensatormikrofonen klingt, kann in vielen Anwendungen aber durchaus hilfreich sein: so kann ein gut konstruiertes Tauchspulenmikro Störschall auf einer Bühne (andere Instrumente, Monitorlautsprecher, etc.) oft stärker unterdrücken, als ein entsprechendes Kondensatormikrofonmodell. Dynamische Mikrofone brauchen (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) keinerlei Speisespannung und sind oft mechanisch etwas robuster. Generell kann man sagen, dass sich ein sehr gutes Kondensatormikrofon klanglich neutraler bauen laesst als ein dynamisches Exemplar.

Wie funktioniert ein Kondensatormikrofon?

Die Membran eines Kondensatormikrofons ist üblicherweise ein metallbedampfte Kunststofffolie. Gegenüber der beweglichen Membran befindet sich eine unbewegliche, sogenannte Gegenelektrode. Beide zusammen bilden einen Plattenkondensator (daher der Name "Kondensatormikrofon"). Wird an diese Konstruktion eine Spannung angelegt, ändert sich bei Abstandsänderung zwischen Membran und Gegenelektrode (also, wenn die Membran schwingt) die Kapazität, woraus sich über eine nachfolgende Elektronik das Audiosignal extrahieren lässt. Diese Elektronik (und bei Echtkondensatorkapseln die Vorspannung, die an den beiden Elektroden anliegen muss) erklärt auch, warum Kondensatormikrofone immer eine Spannungsversorgung, meist die sogenannte Phantomspeisung (oder gelegentlich auch eine Batterie) zum Betrieb benötigen.

Was ist das Wandlerprinzip?

Aufbau des Wandlersystems als dynamisches Tauchspulen- oder Bändchenmikrofon oder als Kondensatormikrofon.

Die schwingende Einheit eines Tauchspulenmikrofons (also Membran und daran befestigte Schwingspule) hat ein höheres Gewicht als ein Bändchen oder die Membranfolie eines Kondensatormikrofons. Diese höhere Masse in Schwingung zu versetzen (was für die Schallwandlung notwendig ist), erfordert mehr Energie vom Schallsignal als für leichtere Bändchen oder Folien. Außerdem folgt eine schwerere Membran einem komplexen Audiosignal träger als eine leichtere. Was jetzt zunächst wie ein K.O. Kriterium für Tauchspulenmikrofone im Vergleich zu Bändchen- und Kondensatormikrofonen klingt, kann in vielen Anwendungen aber durchaus hilfreich sein: so kann ein gut konstruiertes Tauchspulenmikrofon Störschall auf einer Bühne (andere Instrumente, Monitorlautsprecher, etc.) oft stärker unterdrücken, als ein entsprechendes Kondensatormikrofonmodell. Dynamische Mikrofone brauchen (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) keinerlei Speisespannung und sind oft mechanisch etwas robuster. Generell kann man sagen, dass sich ein sehr gutes Kondensatormikrofon klanglich neutraler bauen lässt als ein dynamisches Exemplar.

Was ist das Arbeitsprinzip?

Mechanischer Aufbau der Mikrofonkapsel, mit dem über Schallführungen (meist) auf der Membranrückseite die Richtcharakteristik bestimmt wird.

Bei sogenannten Druckempfängern ist die Rückseite der Mikrofonmembran vom Schallfeld abgeschlossen, sie haben immer eine kugelförmige Richtcharakteristik, nehmen also Schall aus allen Richtungen mit nahezu gleichem Pegel auf. Bei Druckgradientenempfängern bestimmt die Druckdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite der Membran die bevorzugte Aufnahmerichtung, sie sind immer Richtmikrofone.

Was ist die Richtcharakteristik?

Die Richtcharakteristik ist die bevorzugte Aufnahmerichtung des Mikrofons. Gemäß der Form auf dem entsprechenden Messschrieb gibt es Kugel-, Nieren-, Super- oder  Hyperniern- wie auch Achtercharakteristiken.

Auch, wenn viele Anwender ausschließlich die langen, zylinderförmigen, aus dem Fernsehen bekannten Mikrofone für „Richtmikrofone“ halten, so sind in Wirklichkeit die meisten im Video-, Studio- und Livebereich benutzten Modelle sogenannte Richtmikrofone – unabhängig von ihrem äußeren Erscheinungsbild!
Der Name kommt von der Tatsache, dass diese Mikrofone den Schall nur aus (meist) einer Richtung mit vollem Pegel übertragen, während sie Signale aus allen anderen Richtungen nur abgeschwächt, also leiser aufnehmen. Die Bezeichnungen „Nierencharakteristik“ resultiert aus der zweidimensionalen Darstellung der entsprechenden dreidimensionalen Messung: sie zeigt einen etwa nierenförmigen Bereich um die Vorderseite des Mikrofons, in dem alle Signale mit etwa gleichem Pegel aufgenommen werden (im angloamerikanischen Bereich weckte diese Form die Assoziation an ein Herz, deswegen heißt die Charakteristik hier „cardioid“). Sie erlaubt einen relativ großen Bewegungsspielraum vor dem Mikrofon, während Signale von der Rückseite des Mikrofons (180°) besonders gut abgeschwächt werden. Bei der Super- und schließlich Hypernierencharakteristik ist der vordere Aufnahmebereich zunehmend verkleinert und der Bereich der stärksten Abschwächung wandert nach schräg hinten (126° - 110° von der Mikrofonachse).
Der verringerte Bewegungsspielraum vor dem Mikrofon (im Vergleich zur Niere) wird bei guten Konstruktionen mit geringerem Übersprechen anderer Signale (Monitorlautsprecher, Instrumente, etc.) und höherer Rückkopplungssicherheit belohnt.
Mit zunehmender Richtwirkung, also angefangen bei der Niere, über Super- und Hyperniere bis zur Keule müssen Richtmikrofone genauer auf die Schallquelle ausgerichtet werden, Signale von der Seite werden zunehmend klanglich verfärbt und mit verringertem Pegel übertragen. Unter anderem deswegen eignen sich Mikrofone mit Keulencharakteristik auch nicht für Anwendungen vor großen Klangkörpern wie Chören oder Orchestern!
Das erklärt auch, warum die Frage nach der „Reichweite“ eines Mikrofons – zum Beipiel im Videobereich – nicht zu beantworten ist: Signale, die das Mikrofon seitlich treffen werden leiser übertragen als welche von vorne, eine Stimme auf der gegenüberliegenden Seite einer vielbefahrenen Straße wird auch von einem guten Mikrofon mit Keulencharakteristik nicht verständlich aufgenommen! Hier bedingt die Physik, dass der Anwender diese Straße entweder für den Verkehr sperren oder überqueren muss...

Was ist der max. Grenzschalldruckpegel bei 1 kHz?

Höchster, vom Mikrofon noch weitestgehend sauber verarbeiteter Schallpegel.

Akustischer Pegel, ab dem das Mikrofon einen definierten Klirrfaktor, üblicherweise 1 % bei 1 kHz produziert. Dieser Pegel definiert die obere Grenze des linearen Arbeitsbereichs eines Mikrofons. Bei den meisten dynamischen Mikrofonen geben wir diesen Wert nicht an, da er so hoch liegt, dass er nicht mehr verlässlich zu messen ist.

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